Alles ändert sich - Das Ensemble 

Konzeption/Leitung: Renate Heitmann (bremer shakespeare company)

Regie: Mathias Schönsee

Choreografie: Christine Stehno

Musikalische Leitung: Willy Daum

Mit: Julia und Ele Janke (Elja Trapez), Christoph Engels (Comedian), Stefan Sing (Jonglage), Gregor Wollny (Comedian), Chronkh (Akrobatikduo), Franziska Mencz (Schauspielerin), Willy Daum (Multi-Instrumentalist/Spinett), Pauline Boeykens (Tuba), Jana Mishenina (Violine, Stimme), Martin Kratzsch (Klarinetten)


Pauline Boeykens

geboren in Detroit, U.S.A., studierte Tuba an der University of Wisconsin-Madison und an der Yale School of Music. Sie hat am Aspen Music Festival teilgenommen, Banff Centre (Canada) und Norfolk Chamber Music Festival.
Seit 1990 lebt sie in Deutschland und spielte u.a. mit Howard Johnson's Gravity, Carla Bley, Giora Feidman, Robbie Williams, Dedication Orchestera (London) und der NDR Big Band (z.B. Gil Evan's Porgy und Bess), außerdem spielte sie auf Festivals in ganz Europa.
Sie spielte mit dem Kammerensemble neue Musik Berlin, in dem Musiktheater_Stück "Balagan", bei der Staatsoper Hannover wirkte sie in dem Projekt "Zeitoper 07" mit. 2004 gewann sie zusammen mit der Gitarristin Barbara Jungfer für das Stück "Dorothy Reade's Gertrude Stein" den Förderpreis des Berliner Senats.

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Chronkh

Hinter diesem Namen verbergen sich Kathleen Giersch und Jens Denecke. Beide kommen aus dem Leistungssport. Während Kathleen schon als Kind Sportakrobatik betrieb und dabei mehrfache DDR-Meisterin wurde, beschäftigte Jens sich erst mit Rudern, wo auch er mehrere deutsche Jugendmeistertitel errang. Später wandte er sich dem Klettern zu und unternahm einige Extremtouren in den Alpen und Anden. Im zarten Alter von 29 Jahren begann er mit der Akrobatik.
Seit 2000 arbeiten die beiden zusammen. Ihre Spezialität ist es, die akrobatischen Figuren spielerisch und wie nebenbei mit einer scheinbaren Leichtigkeit in ihre Shows zu integrieren.
Sie sind im In- und Ausland auf verschiedenen Varieté-Bühnen, Festivals und Firmen-Galas zu sehen.
Neben den Auftritten unterrichten sie auch gelegentlich, z.B. in den Circus-Schulen in Belfast und Christchurch (NZ), sowie in diversen Workshops in Holland und Deutschland.

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Willy Daum

1980-1985 Musikstudium an der Hochschule für Gestaltende Kunst und Musik, Bremen mit den Hauptfächern Klavier und Schlagzeug.
1992 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude
1997 Artist in Residence am Colorado College/USA.
Kompositionen (Auswahl): Die Musik zum Film, mit Ulrike Spies (1991); Titus Andronicus, für die bremer shakespeare company (1992); Pericles, für die bremer shakespeare company (1994); Das Fremde und das Andere, mit der Autorin Sandra Kellein (1995); Wandern, mit Marianne Schuppe (1996); Tripping on the Tongue, für Frauke Havemann, Choreographie (1996); CLEA, für das Bremer Klarinetten Quartett (1997); Was Ihr wollt, für das Tiroler Landestheater, Innsbruckk, Regie Pit Holzwarth (1997); Hamlet, für die bremer shakespeare company (1998); Top Dogs, für das Staatstheater Kassel, Regie Pit Holzwarth (1999); Die Kinder von der Bulldogs Bank, Musik zum Dokumentarfilm von Beatrix Schwehm (1999); Die Glücklichen, zu einem Hörspiel von Sabine Küchler für den SWR (1999). Musikalische Leitung/Arrangements Rio Reiser, der Kampf ums Paradies für die bremer shakespeare company (2001)

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Christoph Engels

Kleine Leute werden bekanntlich berühmter Feldherr oder Minister - oder Akrobat. Da alle drei ein anspruchsvolles Publikum unterhalten müssen, erprobte ich meine Fähigkeiten erst einmal bei Karnevalsauftritten und auf der Straße, bei der ´Über-die-Dörfer-Tour´ im Moseltal.
Ende der Achtzigerjahre verließ ich meine geliebte Heimat Kröv zwecks Optimierung meiner künstlerischen Fähigkeiten in Richtung Berlin. Mein neues Zuhause fand ich in einer Wohngemeinschaft mit einem Bankräuber, der kurz zuvor ebenfalls seinen bisherigen Wohnsitz - im benachbarten Sicherheitstrakt - hatte aufgeben müssen.
Diese Phase meines Lebens war interessant, aber bald schon ging es weiter in die italienische Schweiz, zur Theaterschule des bekannten Clown Dimitri.
Hier traf ich auf 100 Bewerber bei der Aufnahmeprüfung, 25 Anwärter kamen in die anschließende Probezeit, und nach drei Monaten flogen wieder 10. Ach ja, es ist nicht immer nur lustig bei den Clowns! Nach dem ersten Schuljahr verließ ich das Allround-Basis-Institut mit den Schwerpunkten Improvisation, Stimmbildung, Tanz und Rhythmus und ging an die Staatliche Zirkusschule nach Budapest.
Dort spezialisierte ich mich auf Einradfahren, Pantomime und Artistik, Balancieren und besonders darauf, möglichst viele Dinge gleichzeitig in die Luft zu werfen. Das Training war hart aber herzlich und dauerte 8 bis 11 Stunden am Tag. Danach hatte ich alles, was man braucht, um auf keinen Fall mehr Minister oder Feldherr zu werden.
Die ´Über-die-Dörfer-Tour´ fand ihre Fortsetzung in Straßenspektakeln des europäischen Auslandes. Es folgten Auftritte im Eventbereich sowie projektbezogene Kooperationen mit anderen Künstlern. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck entwickelte ich Veranstaltungskonzepte (Die Zirkusfabrik), war als Musikproduzent tätig, brachte es zum Vorbild für eine Zeichentrickfigur und erarbeitete schließlich mein erstes abendfüllendes Soloprogramm.

Ausbildung

1988 - Tanzausbildung in Berlin
1989 - Theaterschule Dimitri, Schweiz 1990/1991 - Staatliche Zirkusschule Budapest, Ungarn

Produktionen
1992 - Soloauftritte und Straßenprogramme: Paris, London, Amsterdam, Berlin, Zürich, etc.
1996 - "Comix-Chaos-Capriolen" - Artistisches Comedyprogramm
1999 - "Nackt unter Kannibalen" Music, Trash & Comedy-Show mit Thommi Baake

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Renate Heitmann

Studium der Kulturwissenschaften und Anglistik/Amerikanistik (M.A.) in Bremen.
Während eines USA Aufenthaltes arbeitete sie als Produktionsassistentin für die San Francisco Mime Troupe und organisierte die Auftritte der Gruppe in Deutschland Ende der achtziger Jahre. Seit 1991 ist sie bei der bremer shakespeare company, zunächst als Regieassistentin, seit 1994 ist sie Mitglied der Theaterleitung.
Neben der generellen Betriebsorganisation übernimmt sie die Konzeption und Durchführung von regionalen und internationalen Kooperationen und Koproduktionen, Veranstaltungsreihen und Festivals. Ein gemeinsames Projekt mit dem englischen Regisseur und Filmemacher Peter Greenaway, das die chemischen Elemente zur Grundlage hatte, regte Renate Heitmann zu dem Theater-Circus-Experiment "Quantenschaum" an. Der Circus ist die konsequente Weiterentwicklung eines gemeinsamen Vortrags- und Performanceprojektes mit Wissenschaftlern und Künstlern, das die company gemeinsam mit der Uni und weiteren Bremer Kultureinrichtungen im Frühjahr 2005 durchführte.

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Julia und Ele Janke

Absolventinnen der Staatlichen Schule für Artistik Berlin, 2005
Außergewöhnlich sind die eindrucksvollen Bilder, die die Zwillinge Julia & Ele am Trapez entstehen lassen. Spritzig und spielerisch wechseln sich synchrone Elemente mit temporeichen Voltigen ab. Die verblüffende Gleichheit und reibungslose Zusammenarbeit haben Seltenheitswert und machen das Zusehen zu einem einzigartigen Erlebnis.

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Martin Kratzsch

geboren 1960 in Bremen, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von 13 Jahren bei Endre Homoki in Bremen. Von 1980 an studierte er an der Musikhochschule in Bremen bei Endre Homoki und Herbert Carstens und legte 1985 seine Reifeprüfung ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung bei Romeo Tudorache in Köln und an der Accademia Musicale Pescarese in Pescara/Italien fort. Meisterkurse führten ihn zu international renommierten Klarinettisten wie Alfred Prinz/Wien und Karl Leister/Berlin.

Seine klassische Ausbildung und Neigung zur Kammermusik, sein Interesse an Neuer Musik, Improvisation, Klezmer und pädagogischer Arbeit führten ihn zu den unterschiedlichsten Aktivitäten:
Als Gründungsmitglied des Bremer Klarinettenquartetts konzertierte er erfolgreich im In -und Ausland. Es folgten zahlreiche Produktionen für Radio Bremen sowie 1996 die CD Fourtissimo.
1993 gründete er zusammen mit 5 anderen Musikern die Klezmergruppe Klezgoyim. Seither produzierte Klezgoyim 5 CDs mit traditioneller Klezmer Musik und eigenen Kompositionen und trat in Konzerten, auf Festen und internationalen Festivals auf.

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Franziska Mencz

Franziska Mencz wurde 1973 geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Schauspielausbildung in der Spielstatt Ulm. Erstes Engagement am Tiroler Landestheater Innsbruck. Dort spielte sie u.a. die Marie in WAS IHR WOLLT und in Brechts DREIGROSCHENOPER die Polly.
Zuletzt spielte sie das Gretchen im URFAUST von Goethe und Irina in Tschechows DREI SCHWESTERN am Deutschen Theater Göttingen. Bei der bremer shakespeare company war sie von 2002 bis 2005 als Hermia, Hippolyta und Kuschinsky in EIN SOMMERNACHTSTRAUM zu sehen. Außerdem erarbeitete sie an der bsc ihren Soloabend WILDSCHWEINSAISON (Premiere nach einer Erzählung von Terezia Mora.)

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Jana Mishenina

ist in Moskau geboren und aufgewachsen, wo sie auch ihre Ausbildung als klassische Geigerin absolviert hat. Seit Ihrer Auswanderung nach Deutschland spielte sie in verschiedenen renommierten Kammer-und Sinfonieorchestern wie z.B. Concerto Grosso Frankfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, oder in der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz.
Daneben begann Sie sich für verschiedene Formen der populären Musik zu interessieren und arbeitete in der Folge mit Künstlern wie Giora Feidmann, Eros Ramazotti oder der Band "Ace of Base".
Sie wurde Mitglied der Gruppe "Die Extravaganten", mit der sie während zweier Jahre den legendären Kabarettisten Robert Kreis auf Tourneen durch ganz Deutschland begleitete. Auf ihre Initiative ging aus dieser Formation das Streichquartett "Die Konzertanten" hervor, welches mehrere Jahre lang in Deutschland tourte, wiederholt auf der MS Deutschland für die Unterhaltung mitverantwortlich war und durch Auftritte etwa in Frank Elstners TV-Show "Menschen der Woche" oder mit der Opern- und Musicalsängerin Deborah Sasson auf sich aufmerksam machte. Jana Mishenina war regelmäßig in der Schlagersendung "Ein Platz an der Sonne" zu sehen. Sie fühlt sich in nahezu jeder Art von populärer Musik zu Hause, sei es Klezmer, Swing, Musette, Tango, oder italienische Folklore. Ihre jüngste Gründung auf diesem Gebiet ist das Trio "Ladies in Red", welches in allen diesen Stilbereichen arbeitet.
Ihren persönlichen Ausdruck hat Jana Mishenina aber in ihrer Stimme und der Folklore Russlands und in der Zigeunermusik gefunden (beides natürlich auch auf der Violine). Sie tritt in Begleitung ihrer Gitarre als Solistin auf, sowie mit einer Reihe von gleichgesinnten Künstlern wie etwa dem Akkordeonisten Jakob Neubauer (aus der Band von Georgette Dee). Das von ihr gegründete Trio "Sonze" ist in Hamburg am "Festival der Kulturen Europas" und am "Festival slawischer Musik" aufgetreten.
Zur Zeit konzentriert sie sich auf eine interkulturelle Gruppe, welche sie mit dem georgischen Pianisten und Komponisten David Malazonia aufbaut: "Jana Mishenina & The United Color Ensemble". Dieses Projekt debütierte mit grossem Erfolg in der "Hamburger Fabrik" und hat seither an mehreren Festivals teilgenommen.

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Mathias Schönsee

1967 in Hamburg geboren, studierte angewandte Theaterwissenschaft bei Professor Andrzej Wirth in Gießen und war als Regisseur, Dramaturg und Spielstättenleiter in Bremen, Hannover und Kassel engagiert. Seit 1998 arbeitet er als freier Autor und Regisseur am Sprechtheater, bei musikalischen Produktionen mit Künstlern aller Sparten und für Hörbücher. In der Spielzeit 08/09 hat er bei der bremer shakespeare company "Kiss me Kate" inszeniert.

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Stefan Sing

2002 einjährige Intensivtanzausbildung bei Spring-Time (Moabit) durch die Lehrer Ian Douglas und Mark Headley, ab 2002 regelmäßige Auftritte im Chamäleon-Varieté Berlin, GOP-Varieté Bad Oeynhausen, Mitbegründer der "Jonglier-Katakomben" Berlin.
Ab September 2002 Lehrtätigkeit an der Artistikschule "DIE ETAGE" in Berlin im Fach Jonglage. Im Herbst 2003 Gründung des Duos "stefan&phillip" mit Phillip Meyhoefer, seit 2004 unzählige Auftritte mit dem Duo "stefan&phillip" im In- und Ausland, Gastdozent an der Brüsseler Artistenschule "ESAC", Mitbegründer der Artistik-Compagnie "CELLAR&SKY".
Stefan Sing ist einer der führenden Vertreter der zeitgenössischen Jonglage. Er verzaubert das Publikum mit seinen flüssigen, weichen Bewegungen. Akkurate kreative Jongliertechnik trifft organischen Tanz.

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Christine Stehno

Ausbildung zur Tanzpädagogin (Tanzwerkstatt Konstanz) und Bühnentänzerin (Tanzakademie Balance 1 in Berlin). Bis 2005 Engagement am Bremer Tanztheater. Seitdem arbeitet sie als freie Tänzerin und Tanzpädagogin.


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Gregor Wollny

Ein Mann nach Maß: Gregor Wollny, Komiker und Mime aus Berlin.
Wenn er Zollstöcke in Schmetterlinge und wilde Tiere verwandelt, ist nicht nur er sprachlos..., noch nie hatte ein Pantomime soviel zu erzählen.

Referenzen:
Circus Roncalli (August 1998)
Kindershow im Chamäleon-Variete´ Berlin (Dezember 2000)
Deutsche Staatsoper Berlin (Feb. und Nov. 2001)
Roland-Frosch-Variete´Münster (Okt. 2001, März bis Mai 2003)
Chamäleon-Variete´Berlin (Jan. bis April 2002)
Just for laugh-Comedyfestival
Montreal (Canada) (Juli 2002)
Lachwerk- Berlin (Nov. 2003)
Comcomclub im Gop-Hannover (April 2004)

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