Judith Kuckart

geboren 1959, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin und Zürich.
Ihr erster Roman „Wahl der Waffen“ erschien 1990. Es folgten – jeweils im Abstand von vier Jahren – „Die schöne Frau“, „Der Bibliothekar“ und – bei DuMont – „Lenas Liebe“, „Die Autorenwitwe“. „Kaiserstraße“ und 2008 „Die Verdächtige“. Im Frühjahr 2013 erschien ihr Roman „Wünsche“. Im Juli 2015 kommt ihr neues Buch „Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück.“.
Für ihr Werk wurde Judith Kuckart vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis 1991, dem Preis Villa Massimo 1997, dem Deutschen Kritikerpreis 2004 und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2012.
www.judithkuckart.de

Mathias Greffrath

Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin und schreibt u.A. für die ZEIT, die TAZ und das Radio. In den letzten Jahren hat er sich mit den sozialen Aspekten von Ökonomie, Ernährung und Gehirnforschung beschäftigt.
Nach dem Monolog „Windows - oder müssen wir uns Bill Gates als einen glücklichen Menschen vorstellen“ ist dies seine zweite Arbeit für das Theater.

Annalisa Derossi

ist in Italien geboren und hat dort ihr Klavierstudium sowie eine Tanzausbildung (Ballett und Modern Dance) absolviert. Nach dem ersten Engagement als Balletttänzerin in Turin folgte eine Weiterbildung im zeitgenössischen Tanz in Paris. 1991 wurde sie vom Berliner TanzTheater Skoronel als Tänzerin und Pianistin engagiert und lebt seitdem in Deutschland. Sie arbeitet vorwiegend freischaffend in interdisziplinären Bühnenprojekten im deutschsprachigen Raum. Gastengagements an großen Theatern wie das Schauspielhaus Zürich oder das Burgtheater Wien wechseln sich ab mit eigenen Projekten, freien Produktionen, Solo-Performances, Konzertauftritten und Unterrichtstätigkeit.
www.annalisaderossi.dance-germany.org

Jürgen Höth

lebt in Hamburg und ist seit 1993 freischaffend tätig, u.a. am Thalia Theater Hamburg, Volksbühne Berlin, Schauspiel Leipzig und an Theatern in Braunschweig, Oldenburg, Köln, Basel, Freiburg, Kiel, Konstanz und Heilbronn. Am Theater Bielefeld war Höth unter anderem für die Bühnenbilder von Der Raub der Sabinerinnen / Frau Director Striese (UA) und Der Menschenfeind (Regie: C. Schlüter) sowie für Die fetten Jahre sind vorbei (Regie: J. Zimmermann) und Ein seltsames Paar (Regie: W.-D. Sprenger) verantwortlich. Er entwarf zudem viele Bühnenbilder der TAMZWEI-Produktionen. Von 1989-93 war Höth am Thalia Theater Hamburg als Bühnenbildassistent engagiert. In dieser Zeit entstanden bereits seine ersten eigenen Arbeiten, u.a. Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui und Endspiel. In Hamburg kam es auch mit dem Bühnenbild zu Eroberung des Südpols zur ersten Zusammenarbeit mit Michael Heicks, die sich danach bis 1996 bei zahlreichen Inszenierungen fortsetzte. Weitere Regisseure, mit denen Jürgen Höth zusammenarbeitete, waren u.a. Hiltrud Kissel, Robert Hungerbühler, Barbara Neureiter und Ulrike Grote. Der gebürtige Kölner studierte in seiner Heimatstadt Bühnenbild bei Prof. R. Glittenberg.

Sibille Hüholt

studierte Kulturwissenschaft und Anglistik an der Universität Bremen. Regie- und Dramaturgiehospitanzen und Assistenzen führten sie zur Pascal Theatre Company London, ans Theater Neumarkt Zürich, das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und das Theater Bremen, sie war zwei Spielzeiten Dramaturgieassistentin am Theater Basel und von 2002 bis 2005 Dramaturgin an der Landesbühne Niedersachsen Nord. Von 2005 bis 2010 folgte ein Engagement als Dramaturgin am Theater Aachen. Schwerpunkte der Arbeit in diesen Jahren waren spartenübergreifende Projekte von Schauspiel und Musiktheater, Projekte des dokumentarischen Theaters und biographische Theaterarbeit mit alten Menschen. Von 2010 bis 2014 war sie Mitglied der Schauspielleitung am Stadttheater Bremerhaven. Zur Zeit lebt und arbeitet Sibille Hüholt als freie Dramaturgin in Bremen.

Melanie Kuhl

beendete ihre Ausbildung zur Damenschneiderin mit der Auszeichnung zur Landessiegerin 2006 in Bremen. Seit 2007 arbeitet sie als Schneiderin, Requisiteurin und Puppenbauerin bei der bremer shakespeare company.
www.viridian.jimdo.com

Svea M. Auerbach

wurde 1973 in Tübingen geboren. Ihre Schauspielausbildung schloss sie 1998 an der Filmhochschule „Konrad Wolf“ in Babelsberg ab. Während des Studiums war sie bereits als Gast am Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater Berlin und am Hans Otto Theater, Potsdam, engagiert. Weitere Theaterstationen: 1998 Stadttheater Baden-Baden, seit 2001 Gastengagements am Theater am Kirchplatz in Schaan/Liechtenstein, 2002 Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. Seit 2004 Ensemblemitglied der bremer shakespeare company.

Michael Meyer

Der gebürtige Bremer studierte von 1987-1992 Musik- und Kunstpädagogik an der Gesamthochschule Kassel und an der Universität Bremen. Danach wechselte er für das Schauspielstudium an die Hochschule für Künste in Berlin und schloss das Studium 1996 mit Diplom ab. Sein erstes Engagement führte ihn von 1996-2001 an das Kasseler Staatstheater.
Zu seinen besonderen Fähigkeiten zählen neben dem Musikmachen (Schlagzeug, Klavier, Kontrabass, Gesang) auch das Bühnenfechten und der Stockkampf.
Seit April 2007 ist er im Ensemble der bremer shakespeare company.

Matthias Romir

Matthias Romir ist mit den Festivals der europäischen Jonglierszene groß geworden. Dort lernte er schon als Kind die Bühne kennen und lieben. Nach seinem Studium der Sonderpädagogik in Würzburg und Budapest machte er 2008 endlich seine Leidenschaft zum Beruf. Seitdem hat er sich vor Allem als Solist einen Namen gemacht und tourt mit seinen Shows weltweit in Theatern und auf der Straße. Er verleiht aber auch immer wieder Varietéshows und genreübergreifenden Produktionen eine schräge Note. Unter Anderem arbeitete er im Friedrichsbau Varieté Stuttgart und tourte mit der Tiger Lillies`Freakshow. Der leidenschaftliche Autodidakt ist bekannt für seinen narrativen Jonglierstil im Grenzbereich zu Clownerie und Objekttheater, seine schrägen Figuren und für seine schwarzhumorigen Geschichten, meist mit einem Schuss Melancholie. Matthias Romir lebt und arbeitet in Berlin und auf Achse.
www.matthiasromir.de

Markus Seuß

Der gebürtiger Oldenburger schloss seine Schauspielausbildung 1996 an der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. ab. Erstes Engagement 2000/01 am Schillertheater NRW in Wuppertal, wo er u.a. als Victor in GESTOCHEN SCHARFE POLAROIDS von Mark Ravenhill zu sehen war. Danach ging er für zwei Jahre an die Landesbühne Niedersachsen Nord nach Wilhelmshaven. Seit der 2003 ist er im Ensemble der bremer shakespeare company.

Claudia Spörri

1968 geboren und aufgewachsen in Zürich. 1990-93 Schauspielausbildung an der Scuola Teatro Dimitri und an der Schauspielakademie Zürich. Von 1993-96 war Claudia Spörri Ensemblemitglied der Compagnia Teatro Dimitri. Danach war sie freiberuflich in Zürich, war Mitbegründerin des „Le théâtre de minuit“, tourte mit eigenen Chanson Programmen und spielte als Gast in verschiedenen Produktionen mit. Es folgten Engagements am Schillertheater Wuppertal und dem Theater der Stadt Heidelberg.
Seit 2003 lebt Claudia Spörri in Bremen und gastiert regelmäßig als Schauspielerin bei der bremer shakespeare company: in WILLIAMS WITWENREVUE (2005) und in ENDE GUT, ALLES GUT. Seit 2007 zeigt sie ihren Chansonabend im Falstaff, SCHIEFLAGE und seit 2010 den Abend RAMPENFIEBER mit Texten von Markus Seuß.
Seit 2011 ist sie Spielerin und Co Leiterin von MENSCH, PUPPE! – DAS BREMER FIGURENTHEATER und spielt u.a. in GIFT – Der Fall Gesche Gottfried, TRICKS – nach einer Erzählung von Alice Munro und EINAKTER von Anton Tschechov.

Kathrin Steinweg

studierte Schauspiel an der Elisabethbühne Salzburg (heute: Schauspielhaus Salzburg), Abschluss 1994. Es folgten Engagements in Salzburg, Neuss, Saarbrücken, Graz, Klagenfurt. Seit 1998 Tätigkeit als Dozentin und Workshopleiterin. Gründungsmitglied von StückWerkBremen. Momentan Gast am Altonaer Theater Hamburg und an der Bremer Shakespeare Company.
www.kathrin-steinweg.com