So manche Erkenntnis der Quantenphysik erscheint verrückt, nicht ganz normal oder schlicht unmöglich. Etwas, das auch auf den Zirkus zutrifft: In der Arena überschreiten Artisten scheinbar die Grenzen des Machbaren und Alltäglichen. Die bremer shakespeare company (bsc) nimmt ihre Gäste mit auf eine Reise ins Unglaubliche und Ungeahnte: Im "Circus Quantenschaum - Reise ins Ungewusste", einem Projekt im Rahmen von "Stadt der Wissenschaft", wird Forschung zur Poesie. Was wissen Sie über Quantenphysik? Nur so viel, dass alles relativ ist? Der "Circus Quantenschaum" verführt seine Zuschauer zum Spiel mit den physikalischen Prinzipien. Unter dem Zirkusdach beweisen Jongleure auf dem Hochrad, Künstlerinnen am Trapez, schwebende Akrobaten, Schauspieler und Musiker, dass die Zeit rast und zugleich stillsteht und die Welt irrational und doch vollkommen verständlich ist. Am Ende werden die Zuschauer feststellen: Unmöglich ist gar nichts. Alles ist eine Frage der Wahrnehmung und des Denkens. Und: Es gibt mehr Fragen als Antworten. Das Wahrscheinliche ist nicht unbedingt auch wahr. Die Physik versucht die Phänomene und Gesetze der Natur wissenschaftlich zu erklären, die Artisten des Circus Quantenschaum verwandeln die physikalischen Metaphern in circensische Formen.Muster, Rhythmen, Vielfältigkeiten, Paradoxa, Wandlungen, Ströme, Wechselströme, Unregelmäßigkeiten, Irrationalitäten, Genialitäten, Gelenke, Dreh- und Angelpunkte. Was bedeutet die Trennung der Dinge, wenn zwischen ihnen ein Strom fließt?Fallen, ahnen, fliegen, schauen, springen, schweben, jonglieren: die Figuren, Artisten und Musiker des Circus Quantenschaum zeigen eine irrationale und doch vollkommen verständliche Welt, wo die Zeit rast und stillsteht; die Figuren sich verlieren und wiederfinden, wo der Raum sich dehnt und wieder zusammenzieht. Freuen Sie sich auf einen Abend der kollabierenden Wahrscheinlichkeiten, wo sich das Alltägliche und Normale im poetischen Quantenschaum verliert.Die Fotos von Marianne Menke als Bildergalerie Pressematerial zum Download: Quantenschaum Fotos von Marianne Menke, zip, 4,8 MB Quantenschaum Illustrationen von Ulf Nawrot, zip, 2,9 MB Pressestimmen: Um ehrlich zu sein: Fast traut man sich nicht, das was man am Freitag im Zirkuszelt erleben durfte, in profane Worte zu kleiden. Zu grobschlächtig erscheinen sie einem - als würden sie die audiovisuelle Poesie, all das Zauberhafte, Wunderbare und Anrührende des "Circus Quantenschaum" zerstören. ... Das was die Wissenschaftler mit festgeschriebenen physikalischen Gesetzen versuchen verständlich zu machen, um ein wenig "Ordnung" ins vermeintliche Chaos zu bringen, das verwandelt der Circus Quantenschaum mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit in alltägliche, aber dann doch irrationale Versuchsanordnungen. (Bremer Anzeiger) Auf den Talmi flitternder Kostüme wird beim Circus Quantenschaum verzichtet, er lässt uns vielmehr hinter den Kulissen die Doppelbödigkeit der Existenz entdecken. Mal poetisch, wie im schattenhaften Vexierspiel der doppelten Töchter der Lüfte, die durch makellose Körperbeherschung bestechen, mal amüsant, wie bei dem Pantomimen Gregor Wollny vom Circus Roncalli. Er formt als Meister des Zollstocks alle möglichen Gegenstände und Figuren aus dem prosaischen Gegenstand. (Weser Kurier) "Was du siehst, ist deine Erfindung", sagt eine Kinderstimme vom Band und die Besucher sitzen und staunen wie wild applaudierend vor "ihrer" Erfindung. Wunderbar poetische Bilder, atemberaubende Vertikalseilakte, gewitzte Comedy und elegantes Trapezspiel. Die jüngste Uraufführung unter der Regie der bremer shakespeare company "Circus Quantenschaum - Die Reise ins Ungewusste" entführt ihr Publikum fantasievoll in die Quantenphysik. (Kreiszeitung)Bremen (dpa/lni) - Der drehende Kreisel wandert auf der Schneide des Säbels in der Hand des Artisten langsam weg vom Griff: Auf den Rängen fällt keine Stecknadel - man hätte sie gehört. Dann kriecht der Kreisel auf die Säbelspitze und dreht sich dort weiter. Die Spannung im Publikum entlädt sich in kollektivem Stöhnen: «Ahhh.» Und sie entlädt sich dankbar noch viele Male bei der öffentlichen Generalprobe des neuen «Circus Quantenschaum» am Donnerstagabend in Bremen. Denn nicht nur die Kreisel-Jonglage begeistert Alt und Jung. Auch Seiltanz, Clownerien, Trapez-Akrobatik und Schlangenmensch-Darstellung sind ebenfalls vom Feinsten. Doch selbst Besucher, die vergleichbare artistische Hochleistungen schon gesehen haben, kommen bei «Quantenschaum» auf ihre Kosten. Die von der Bremer Skakespeare-Company besorgte Dramaturgie bringt neben dem Adrenalin auch den Denkapparat auf Trab. «Nur wer das Unglaubliche denkt, kann es auch tun», sagt zwischen zwei Artistennummern plötzlich eine Kinderstimme aus dem Nichts. Oder fragt: «Und wenn wir einmal Sternenstaub sind?» - «Dann habe ich ja Geschichte in der Nase», lautet die Kinderantwort, gefolgt von
schallendem Lachen.Die philosophischen Einwürfe aus scheinbar naivem Kindermund sind ebenso wie der Zirkus-Name gewollter Teil der Inszenierung. Sie sollen Zuschauern einen Denk-Impuls versetzen. Und wenn sie ihm folgen, sehen sie: Akrobatik ist der kunstvolle und anstrengende Versuch, die Gesetze der Schwerkraft wenigstens für einen Moment aufzuheben. Der drehende Kreisel erinnert an Weltraumstationen, die nur in ständiger Drehung eine stabile Lage im Raum bewahren können. Das Risiko eines Fehlschlags erzeugt Spannung und lässt - zumindest für eine Weile - die Zeit vergessen. Für die rund zwei Stunden dauernde Verknüpfung von Physik, Philosophie und professioneller Artistik unterm Zirkuszelt in Bremen gibt es einen dreifachen Anlass: In diesem Jahr feiert die UNESCO das «Jahr der Physik», Deutschland begeht das «Einsteinjahr», und Bremen freut sich über die Auszeichnung zur «Stadt der Wissenschaft 2005». Zu sehen ist «Circus Quantenschaum» nur kurz. Am 2. Oktober schließt er seine Pforten wieder. Doch bis dahin gibt es Aufführungen jeweils von Mittwoch bis Sonntag. Und wer die Anstöße der Artisten verstärken will, kann das so genannte Begleitprogramm dafür nutzen. Naturwissenschaftler wollen vom 7. bis 29. September in acht allgemein verständlichen Vorträgen einige Geheimnisse der Physik und der menschlichen Wahrnehmung lüften. (dpa) |
| Das Ensemble 2005: Idee und Projektleitung: Renate Heitmann (Theaterleiterin bremer shakespeare company) Inszenierung: Michael Vogel/Claudius Bensch Komposition/ Ltg. Musik: Willy Daum Schauspieler: Susanne Plassmann, Michael Vogel Artisten: Christoph Engels (D, Clown, Pantomime, Jongleur), Julia und Ele Janke (D, Trapezkünstlerinnen), Andréane Leclerc (CAN, Schlangenmensch), Benjamin Reber (CH, Seiltanz), Duo Tr'espace (D/CH, Diabolojonglage), Silea (D, Seiltanz), Stefan Sing (D, Jongleur), Tobias Wegner (D, Trampolin), Gregor Wollny (D, Pantomime) Musiker: Pauline Boeykens (USA, Tuba), Willy Daum (D, Multi-Instrumentalist), Martin Kratzsch (D, Klarinetten), Jana Mishenina (RUS, Violine)Kostüme: Uschi Leinhäuser und Heike Neugebauer Lichtdesign/ Ltg. Technik: Stefanie Meier |
Claudius Bensch geboren 1971 in München, zirkusbegeistert seit 1977. 1988 startet er seine Karriere als Interrail-Jongleur auf den großen Plätzen Europas. Nach der Schule zieht es ihn über den Kanal nach London, wo er an der "New-Victorian-Drama-School" Schauspiel studiert und sich von freien Zirkusgruppen wie ARCHAOS faszinieren lässt, in zahlreichen Workshops verfolgt er diese Leidenschaft.
Zurück in Deutschland gründet er mit Freunden die Eventagentur "Fischfabrik", veranstaltet und organisiert Parties, Performances und Zirkus.1993 ergibt sich die Möglichkeit, bei FLIC FLAC einzusteigen; der Variete-Circus "La Luna" folgt mit einem Angebot für das Tour-Management. 1995 wird POMP DUCK, AND CIRCUMSTANCE auf ihn aufmerksam: er arbeitet als Caster für Artisten, berät Regisseure und scoutet schließlich für den Cirque du Soleil. Das weitet er in den folgenden Jahren aus und vertritt viele große Künstler der Variete- und Zirkusszene. 1997 dann die Lust, selber Projekte voranzutreiben, künstlerisch tätig zu werden. Mit "16, 17: black!" organisiert und inszeniert er in Brasilien ein Tanztheaterprojekt mit Zirkuselementen, das bis Anfang 1998 durch Südamerika tourt. Von 1998 bis 2000 arbeitet er in München für die KINOWELT als Eventorganisator. Danach die Rückbesinnung auf die Wurzeln: er will es noch einmal wissen, er organisiert kleine Shows, fängt an, wieder als Regisseur und Veranstalter tätig zu werden. Seit 2004 Zusammenarbeit mit Michael Vogel u.a. an dem Projekt DAS WINTERMÄRCHEN der bremer shakespeare company. |
Pauline Boeykens geboren in Detroit, U.S.A., studierte Tuba an der University of Wisconsin-Madison und an der Yale School of Music. Sie hat am Aspen Music Festival teilgenommen, Banff Centre (Canada) und Norfolk Chamber Music Festival.Seit 1990 lebt sie in Deutschland und spielte u.a. mit Howard Johnson's Gravity, Carla Bley, Giora Feidman, Robbie Williams, Dedication Orchestera (London) und der NDR Big Band (z.B. Gil Evan's Porgy und Bess), außerdem spielte sie auf Festivals in ganz Europa. Sie spielte mit dem Kammerensemble neue Musik Berlin, in dem Musiktheater_Stück "Balagan", bei der Staatsoper Hannover wirkte sie in dem Projekt "Zeitoper 07" mit. 2004 gewann sie zusammen mit der Gitarristin Barbara Jungfer für das Stück "Dorothy Reade's Gertrude Stein" den Förderpreis des Berliner Senats. |
Willy Daum 1980-1985 Musikstudium an der Hochschule für Gestaltende Kunst und Musik, Bremen mit den Hauptfächern Klavier und Schlagzeug.1992 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude 1997 Artist in Residence am Colorado College/USA. Kompositionen (Auswahl): Die Musik zum Film, mit Ulrike Spies (1991); Titus Andronicus, für die bremer shakespeare company (1992); Pericles, für die bremer shakespeare company (1994); Das Fremde und das Andere, mit der Autorin Sandra Kellein (1995); Wandern, mit Marianne Schuppe (1996); Tripping on the Tongue, für Frauke Havemann, Choreographie (1996); CLEA, für das Bremer Klarinetten Quartett (1997); Was Ihr wollt, für das Tiroler Landestheater, Innsbruckk, Regie Pit Holzwarth (1997); Hamlet, für die bremer shakespeare company (1998); Top Dogs, für das Staatstheater Kassel, Regie Pit Holzwarth (1999); Die Kinder von der Bulldogs Bank, Musik zum Dokumentarfilm von Beatrix Schwehm (1999); Die Glücklichen, zu einem Hörspiel von Sabine Küchler für den SWR (1999). Musikalische Leitung/Arrangements Rio Reiser, der Kampf ums Paradies für die bremer shakespeare company (2001) |
Duo Tr'espace
Petronella v. Zerboni und Roman Müller lassen Jonglage und Tanz miteinander verschmelzen. Die beiden Artisten haben auf sehr hohem Niveau eine außergewöhnliche und einzigartige Technik entwickelt, bei der die Diabolos nicht mehr an die vertikale Ebene gebunden sind, sondern sich auch, aufgestellt wie eine
Sanduhr, in der Horizontalen bewegen.Mit dieser Performance gewann das Duo beim internationalen Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris 2004 die Silbermedaille sowie die Sonderpreise von ARTE, Cirque du Soleil, Cirque Eloize und Alexander Grimailo Studios Moskau. 2005 wurde die Nummer beim internationalen Wuqiao Zirkusfestival in China erneut mit einem Silbernen Löwen ausgezeichnet. |
Christoph Engels Kleine Leute werden bekanntlich berühmter Feldherr oder Minister - oder Akrobat. Da alle drei ein anspruchsvolles Publikum unterhalten müssen, erprobte ich meine Fähigkeiten erst einmal bei Karnevalsauftritten und auf der Straße, bei der ´Über-die-Dörfer-Tour´ im Moseltal.Ende der Achtzigerjahre verließ ich meine geliebte Heimat Kröv zwecks Optimierung meiner künstlerischen Fähigkeiten in Richtung Berlin. Mein neues Zuhause fand ich in einer Wohngemeinschaft mit einem Bankräuber, der kurz zuvor ebenfalls seinen bisherigen Wohnsitz - im benachbarten Sicherheitstrakt - hatte aufgeben müssen. Diese Phase meines Lebens war interessant, aber bald schon ging es weiter in die italienische Schweiz, zur Theaterschule des bekannten Clown Dimitri. Hier traf ich auf 100 Bewerber bei der Aufnahmeprüfung, 25 Anwärter kamen in die anschließende Probezeit, und nach drei Monaten flogen wieder 10. Ach ja, es ist nicht immer nur lustig bei den Clowns! Nach dem ersten Schuljahr verließ ich das Allround-Basis-Institut mit den Schwerpunkten Improvisation, Stimmbildung, Tanz und Rhythmus und ging an die Staatliche Zirkusschule nach Budapest. Dort spezialisierte ich mich auf Einradfahren, Pantomime und Artistik, Balancieren und besonders darauf, möglichst viele Dinge gleichzeitig in die Luft zu werfen. Das Training war hart aber herzlich und dauerte 8 bis 11 Stunden am Tag. Danach hatte ich alles, was man braucht, um auf keinen Fall mehr Minister oder Feldherr zu werden. Die ´Über-die-Dörfer-Tour´ fand ihre Fortsetzung in Straßenspektakeln des europäischen Auslandes. Es folgten Auftritte im Eventbereich sowie projektbezogene Kooperationen mit anderen Künstlern. Mit diesen Erfahrungen im Gepäck entwickelte ich Veranstaltungskonzepte (Die Zirkusfabrik), war als Musikproduzent tätig, brachte es zum Vorbild für eine Zeichentrickfigur und erarbeitete schließlich mein erstes abendfüllendes Soloprogramm. Ausbildung 1988 - Tanzausbildung in Berlin 1989 - Theaterschule Dimitri, Schweiz 1990/1991 - Staatliche Zirkusschule Budapest, Ungarn Produktionen 1992 - Soloauftritte und Straßenprogramme: Paris, London, Amsterdam, Berlin, Zürich, etc. 1996 - "Comix-Chaos-Capriolen" - Artistisches Comedyprogramm 1999 - "Nackt unter Kannibalen" Music, Trash & Comedy-Show mit Thommi Baake |
Renate Heitmann Studium der Kulturwissenschaften und Anglistik/Amerikanistik (M.A.) in Bremen.Während eines USA Aufenthaltes arbeitete sie als Produktionsassistentin für die San Francisco Mime Troupe und organisierte die Auftritte der Gruppe in Deutschland Ende der achtziger Jahre. Seit 1991 ist sie bei der bremer shakespeare company, zunächst als Regieassistentin, seit 1994 ist sie Mitglied der Theaterleitung. Neben der generellen Betriebsorganisation übernimmt sie die Konzeption und Durchführung von regionalen und internationalen Kooperationen und Koproduktionen, Veranstaltungsreihen und Festivals. Ein gemeinsames Projekt mit dem englischen Regisseur und Filmemacher Peter Greenaway, das die chemischen Elemente zur Grundlage hatte, regte Renate Heitmann zu dem Theater-Circus-Experiment "Quantenschaum" an. Der Circus ist die konsequente Weiterentwicklung eines gemeinsamen Vortrags- und Performanceprojektes mit Wissenschaftlern und Künstlern, das die company gemeinsam mit der Uni und weiteren Bremer Kultureinrichtungen im Frühjahr 2005 durchführte. |
Julia & Ele Absolventinnen der Staatlichen Schule für Artistik Berlin, 2005Außergewöhnlich sind die eindrucksvollen Bilder, die die Zwillinge Julia & Ele am Trapez entstehen lassen. Spritzig und spielerisch wechseln sich synchrone Elemente mit temporeichen Voltigen ab. Die verblüffende Gleichheit und reibungslose Zusammenarbeit haben Seltenheitswert und machen das Zusehen zu einem einzigartigen Erlebnis. |
Martin Kratzsch geboren 1960 in Bremen, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von 13 Jahren bei Endre Homoki in Bremen. Von 1980 an studierte er an der Musikhochschule in Bremen bei Endre Homoki und Herbert Carstens und legte 1985 seine Reifeprüfung ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung bei Romeo Tudorache in Köln und an der Accademia Musicale Pescarese in Pescara/Italien fort. Meisterkurse führten ihn zu international renommierten Klarinettisten wie Alfred Prinz/Wien und Karl Leister/Berlin.Seine klassische Ausbildung und Neigung zur Kammermusik, sein Interesse an Neuer Musik, Improvisation, Klezmer und pädagogischer Arbeit führten ihn zu den unterschiedlichsten Aktivitäten: Als Gründungsmitglied des Bremer Klarinettenquartetts konzertierte er erfolgreich im In -und Ausland. Es folgten zahlreiche Produktionen für Radio Bremen sowie 1996 die CD Fourtissimo. 1993 gründete er zusammen mit 5 anderen Musikern die Klezmergruppe Klezgoyim. Seither produzierte Klezgoyim 5 CDs mit traditioneller Klezmer Musik und eigenen Kompositionen und trat in Konzerten, auf Festen und internationalen Festivals auf. |
Andréane Leclerc (CAN) Kontorsionistin, seit April 2004 bei Pomp Duck and Circumstances (Berlin). Ausgebildet in Montreal and der National Circus School (1996-2001). Sie gewann die Gold Medaille (2001) des kanadischen Festivals "Les Pistes aix Espoirs". Engagements bei Cirque Nock, Cirque Starlight, Festival Internazional de Circo di Roma, XXV FestivalMondial du Cirque de Domain. |
Uschi Leinhäuser geboren in Bremen; Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg; Diplom-Gewandmeisterin, grad. Kostümdesignerin. Theaterstationen: Stadttheater Hildesheim, Karl-May-Festspiele Segeberg, Oper Passau, Theater Erlangen, TAB Bremen.1985-1991 und seit Herbst 1999 Ensemblemitglied der company. |
Jana Mishenina ist in Moskau geboren und aufgewachsen, wo sie auch ihre Ausbildung als klassische Geigerin absolviert hat. Seit Ihrer Auswanderung nach Deutschland spielte sie in verschiedenen renommierten Kammer-und Sinfonieorchestern wie z.B. Concerto Grosso Frankfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, oder in der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz.Daneben begann Sie sich für verschiedene Formen der populären Musik zu interessieren und arbeitete in der Folge mit Künstlern wie Giora Feidmann, Eros Ramazotti oder der Band "Ace of Base". Sie wurde Mitglied der Gruppe "Die Extravaganten", mit der sie während zweier Jahre den legendären Kabarettisten Robert Kreis auf Tourneen durch ganz Deutschland begleitete. Auf ihre Initiative ging aus dieser Formation das Streichquartett "Die Konzertanten" hervor, welches mehrere Jahre lang in Deutschland tourte, wiederholt auf der MS Deutschland für die Unterhaltung mitverantwortlich war und durch Auftritte etwa in Frank Elstners TV-Show "Menschen der Woche" oder mit der Opern- und Musicalsängerin Deborah Sasson auf sich aufmerksam machte. Jana Mishenina war regelmäßig in der Schlagersendung "Ein Platz an der Sonne" zu sehen. Sie fühlt sich in nahezu jeder Art von populärer Musik zu Hause, sei es Klezmer, Swing, Musette, Tango, oder italienische Folklore. Ihre jüngste Gründung auf diesem Gebiet ist das Trio "Ladies in Red", welches in allen diesen Stilbereichen arbeitet. Ihren persönlichen Ausdruck hat Jana Mishenina aber in ihrer Stimme und der Folklore Russlands und in der Zigeunermusik gefunden (beides natürlich auch auf der Violine). Sie tritt in Begleitung ihrer Gitarre als Solistin auf, sowie mit einer Reihe von gleichgesinnten Künstlern wie etwa dem Akkordeonisten Jakob Neubauer (aus der Band von Georgette Dee). Das von ihr gegründete Trio "Sonze" ist in Hamburg am "Festival der Kulturen Europas" und am "Festival slawischer Musik" aufgetreten. Zur Zeit konzentriert sie sich auf eine interkulturelle Gruppe, welche sie mit dem georgischen Pianisten und Komponisten David Malazonia aufbaut: "Jana Mishenina & The United Color Ensemble". Dieses Projekt debütierte mit grossem Erfolg in der "Hamburger Fabrik" und hat seither an mehreren Festivals teilgenommen. |
Heike Neugebauer geboren in Leipzig. Kostümassistentin an den Städtischen Theatern Leipzig. 1980-85 Studium an der Hochschule für bildende Künste, Dresden, Fachrichtung Bühnen- und Kostümbild, 1985-90 Engagement an den Bühnen der Stadt Magdeburg »Maxim Gorki«, 1988 Teilnahme an der X. Kunstausstellung der DDR in Dresden.Einzelpreis im Hans-Otto-Wettbewerb des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR für die Gesamtausstattung der Inszenierung von Heiner Müllers DER AUFTRAG. Ab Spielzeit 1990/91 Chefbühnenbildnerin an den Magdeburger Kammerspielen. Seit Herbst 1991 festes Engagement bei der bremer shakespeare company. |
Susanne Plassmann Machte ihre Schauspielausbildung im "Bayrischen Prinzregententheater" in München. Danach ging sie für ein Jahr nach New York ans Brooklyn College und studierte dort ebenfalls Schauspiel. Sie wirkte u.a am Theaterprojekt WHO CAN SING A SONG TO UNFRIGHTEN ME der Gruppe "Forced Entertainment" aus Sheffield mit und spielte die Lenya in LOTTE IN NEW YORK unter der Regie von V. Nolte.Sie verfügt über Film- und Fernseherfahrung und ist seit der Spielzeit 2003/04 Mitglied der bremer shakespeare company. |
| Benjamin Reber wurde 1983 in Basel geboren. Er hat seine ersten Zirkuserfahrungen während der Schulzeit in der Schweiz gesammelt. Während seiner artistischen Ausbildung in Berlin hat er sich auf Sprungakrobatik und Seiltanz spezialisiert. Er spielt Klavier, Violoncello und Trompete. Produktionen: „Fallen“ Theaterstück, Abschlussprüfung „Etage“, Berlin, "Breughel" Atelier de création mit ESAC-Brüssel, Mitternachtsshow Chamäleon, Berlin |
Silea wurde in Frankfurt am Main geboren. Dort übte sie neben der normalen Schulausbildung verschiedene Sportarten aus, besonders intensiv Voltigieren mit Teilnahme an vielen Turnieren, aber auch Reiten und dann Ballett und Rhythmische Sportgymnastik - diese ebenfalls auf Wettkampfniveau.Sie machte für diese Sportart auch ihre Trainerlizenz und trainierte junge Mädchen bis zur Wettkampfreife. Dann entschied sie sich, nach Berlin zu ziehen, um dort die Staatliche Ballettschule und Schule für Artistik, Fachrichtung Artistik zu besuchen. Dort erhielt sie eine Grundausbildung in den Disziplinen Trapez, Akrobatik und Equilibristik. Dann spezialisierte sie sich auf Drahtseil und absolvierte dann auch mit einer Drahtseildarbietung im 20er-Jahre Stil. Seit Abschluß der Schule arbeitet sie als freiberufliche Artistin in verschiedenen Engagements bei Varieté- und Circusprogrammen, Eigenproduktionen in Theatern sowie Firmengalas - in Deutschland aber auch in Schweden, Dänemark, Italien, Frankreich, Spanien... Außerdem nahm sie bei diversen Circusfestivals teil, wie z.B. das "European youth circus festival" in Wiesbaden. Weiterhin nimmt sie Unterricht in Ballet, modern dance, Flamenco, Tango Argentino und Gesang. In Workshops und Kursen hat sie Erfahrung in Flugtrapez, Schwungseil und Capoeira sammeln können. In verschiedenen Konzeptshows ist sie neben ihren eigenen Darbietungen unter anderem auch als Zauberassistentin aufgetreten. Außerdem gibt sie manchmal Workshops und unterrichtet, so z.B. an der Circus Piloterna Schule in Stockholm. |
Stefan Sing 2002 einjährige Intensivtanzausbildung bei Spring-Time (Moabit) durch die Lehrer Ian Douglas und Mark Headley, ab 2002 regelmäßige Auftritte im Chamäleon-Varieté Berlin, GOP-Varieté Bad Oeynhausen, Mitbegründer der "Jonglier-Katakomben" Berlin.Ab September 2002 Lehrtätigkeit an der Artistikschule "DIE ETAGE" in Berlin im Fach Jonglage. Im Herbst 2003 Gründung des Duos "stefan&phillip" mit Phillip Meyhoefer, seit 2004 unzählige Auftritte mit dem Duo "stefan&phillip" im In- und Ausland, Gastdozent an der Brüsseler Artistenschule "ESAC", Mitbegründer der Artistik-Compagnie "CELLAR&SKY". Stefan Sing ist einer der führenden Vertreter der zeitgenössischen Jonglage. Er verzaubert das Publikum mit seinen flüssigen, weichen Bewegungen. Akkurate kreative Jongliertechnik trifft organischen Tanz. |
Michael Vogel Geboren 1962. Pantomime- und Schauspiel-Studium an der Folkwang-Hochschule Essen.Graduierten Stipendium Regie und Folkwang-Preisträger für Theater und Tanz. Von 1989-91 Engagement am Theater Stückwerk, seit 1992 Regie und Choreographie u.a. am Schauspielhaus Bochum, Wuppertaler Schauspiel, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Theater Kohlenpott Herne. Lehrtätigkeit an der Universität Witten/Herdecke, der FH Potsdam und an der Universität Graz. Außerdem Lehrbeauftragter an der UdK Berlin für szenischen Unterricht und das Spiel mit Masken sowie Leitung von zahlreichen Seminaren zum Thema Maske. Bei der bsc wurden bisher folgende Produktionen gezeigt, bei denen Michael Vogel als Regisseur, Mitautor, Maskenbauer und Darsteller verantwortlich zeichnet: FAMILIE FLÖZ, FAMILIE FLÖZ KOMMT ÜBER TAGE, RISTORANTE IMMORTALE und TEATRO DELUSIO. Sein eigens für die bsc entwickeltes Maskenprojekt DAS WINTERMÄRCHEN von William Shakespeare ist seit Oktober 2004 dort zu sehen. Hierfür entwickelte er die Maske mit beweglichen Kinn für Sprechtheater. |
Tobias Wegner
hat seine Ausbildung im "Nouveau Cirque"an der E.S.A.C. (École Supérieure des Arts du Cirque) in Brüssel absolviert und sich dort auf Trampolin- und Bodenakrobatik spezialisiert. Er lebt seit zwei Jahren in Berlin und hat sich dort vor allem im Tanzsektor weiterentwickelt und ist seither in verschiedenen internationalen Projekten als Tanzakrobat engagiert, u.a. in Frankreich, Brasilien und Deutschland. |
Gregor Wollny Ein Mann nach Maß: Gregor Wollny, Komiker und Mime aus Berlin.Wenn er Zollstöcke in Schmetterlinge und wilde Tiere verwandelt, ist nicht nur er sprachlos..., noch nie hatte ein Pantomime soviel zu erzählen. Referenzen: Circus Roncalli (August 1998) Kindershow im Chamäleon-Variete´ Berlin (Dezember 2000) Deutsche Staatsoper Berlin (Feb. und Nov. 2001) Roland-Frosch-Variete´Münster (Okt. 2001, März bis Mai 2003) Chamäleon-Variete´Berlin (Jan. bis April 2002) Just for laugh-Comedyfestival Montreal (Canada) (Juli 2002) Lachwerk- Berlin (Nov. 2003) Comcomclub im Gop-Hannover (April 2004) |