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YES - Alles kehrt wieder Circus Quantenschaum Uraufführung. 9. März 2008 im Concordia Bremen Konzeption/Leitung: Renate Heitmann (bremer shakespeare company) Regie: Peter Lüchinger Szenario: Peter Lüchinger, Renate Heitmann Komposition: Willy Daum Text: Sally Potter Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer Licht/Technische Leitung: Reinhard Hubert Mit: Sadanam Krishnadasan, Kalamandalam Unikrishnan Nair (Kathakali-Tanz), Julia und Ele Janke (Elja Trapez), Gilles Welinski (Tanz), Stefan Sing (Jonglage), Franziska Mencz (Schauspielerin), Willy Daum (Multi-Instrumentalist/Spinett), Pauline Boeykens (Tuba), Jana Mishenina (Violine, Stimme), Martin Kratzsch (Klarinetten) Staub, Müll und Unordnung ist überall: in der Luft, in der Erde, im Wasser, auf der Straße, in der Wohnung und in uns. Überall ist etwas, das weggeputzt werden muss. Zähne werden geputzt, Haare werden gestutzt. Keimfrei, lupenrein, porentief. Und doch kommt er immer wieder, nicht zuletzt durch uns selbst. Auch in unseren Erinnerungen, Gefühlen und Gedanken sammeln wir allerlei Schrott. YES widmet sich den nie endenden Aufgaben des In-Ordnung-Bringens und Putzens. YES bricht mit der Illusion, das Chaos aufheben zu können. Wissenschaftler haben über diese Phänomene Theorien entwickelt, der Circus spielt mit ihnen und entwickelt künstlerische Formen der Verwandlung. Der Abend verbindet die darstellerischen Formen des Circus wie Akrobatik, und Artistik mit den Elementen des modernen Tanzes, Schauspiel und dem südindischen Kathakali Tanz. YES ist ein nicht endender Purzelbaum aus Bällen, Tönen, Wörtern und Körpern und dem Monolog der Superputzfrau, die genau weiß, dass man den Staub und Schmutz nicht los wird, sondern nur verteilen, oder - wenn man klug ist - kompostieren kann, damit wieder etwas Neues daraus wird. „Am Ende ist es es einfach nicht wert, dass du versuchst, das Leben wegzuputzen. Es nützt nichts. Denn alles was du sagst und tust ist da - für immer. Es hinterlässt Tatsachen. Ist doch eigentlich ganz klar: Es gibt kein Ding wie „Nichts“. Mag es noch so winzig klein sein. Es bleibt. Letztendlich denke ich, dass das „Nein“ nicht mehr besteht, es gibt doch nur das „Ja“. (Sally Potter) YES ist die zweite Produktion von Circus Quantenschaum. Dieser eigensinnige Circus feierte im Jahr 2005 im Rahmen Bremen/Bremerhaven-Stadt der Wissenschaft seinen Anfang. Das Publikum wird einige bekannte Künstler aus dem Jahr 2005 wieder treffen: Willy Daum und seine Band, die „Charming Quarks“, die Trapezkünstlerinnen Julia und Ele Janke und den Jongleur Stefan Sing. Gilles Welinski war bis zum Sommer 2007 Mitglied im Tanzensemble von Urs Dietrich am Bremer Theater, Franziska Mencz ist Schauspielerin bei der bremer shakespeare company. Yes - Alles kehrt wieder Circus Quantenschaum Concordia, Schwachhauser Heerstr. 17, 28203 Bremen Uraufführung. 9. März 2008 Öffentliche Proben : 12./ 19./ 26. Februar 2008 jeweils um 20 Uhr Vorstellungen vom 9. März bis einschl. 6. April 2008: Jeweils Mi – So 20 Uhr, außer Do, 13. März, zusätzlich Ostermontag, 24. März. Zuschauer und Künstler des Circus Quantenschaum treffen sich jeweils Mittwochs nach den Vorstellungen im Institut Francais zu Gesprächen auf ein Glas Wein. Eintritt: € 19,-/13,- erm. Ab 5 Personen € 2,- erm. pro Person Kartenvorverkauf: bremer shakespeare company, Theater am Leibnizplatz Di-Sa 15-18h, Tel. 0421 500 333 www.shakespeare-company.com Nordwestticket: 0421 36 36 36 und alle weiteren bekannten Vorverkaufsstellen YES Alles kehrt wieder, ist ein Projekt der bremer shakespeare company unterstützt vom Senator für Kultur (Bremen), Sparkasse Bremen, Stiftung Bremer Wertpapierbörse, Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Bernd und Eva Hockemeyer Stiftung, ENO, 111 Freunde der Concordia in Kooperation mit dem Institut Francais Bremen, Festival TANZ BREMEN 2008, Tanzwerk Bremen, Universität Bremen, Theater Bremen, Medienpartner Weser-Kurier, Radio Bremen |
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Das Ensemble: Pauline Boeykens geboren in Detroit, U.S.A., studierte Tuba an der University of Wisconsin-Madison und an der Yale School of Music. Sie hat am Aspen Music Festival teilgenommen, Banff Centre (Canada) und Norfolk Chamber Music Festival.Seit 1990 lebt sie in Deutschland und spielte u.a. mit Howard Johnson's Gravity, Carla Bley, Giora Feidman, Robbie Williams, Dedication Orchestera (London) und der NDR Big Band (z.B. Gil Evan's Porgy und Bess), außerdem spielte sie auf Festivals in ganz Europa. Sie spielte mit dem Kammerensemble neue Musik Berlin, in dem Musiktheater_Stück "Balagan", bei der Staatsoper Hannover wirkte sie in dem Projekt "Zeitoper 07" mit. 2004 gewann sie zusammen mit der Gitarristin Barbara Jungfer für das Stück "Dorothy Reade's Gertrude Stein" den Förderpreis des Berliner Senats. |
Willy Daum 1980-1985 Musikstudium an der Hochschule für Gestaltende Kunst und Musik, Bremen mit den Hauptfächern Klavier und Schlagzeug.1992 Stipendiat der Akademie Schloss Solitude 1997 Artist in Residence am Colorado College/USA. Kompositionen (Auswahl): Die Musik zum Film, mit Ulrike Spies (1991); Titus Andronicus, für die bremer shakespeare company (1992); Pericles, für die bremer shakespeare company (1994); Das Fremde und das Andere, mit der Autorin Sandra Kellein (1995); Wandern, mit Marianne Schuppe (1996); Tripping on the Tongue, für Frauke Havemann, Choreographie (1996); CLEA, für das Bremer Klarinetten Quartett (1997); Was Ihr wollt, für das Tiroler Landestheater, Innsbruckk, Regie Pit Holzwarth (1997); Hamlet, für die bremer shakespeare company (1998); Top Dogs, für das Staatstheater Kassel, Regie Pit Holzwarth (1999); Die Kinder von der Bulldogs Bank, Musik zum Dokumentarfilm von Beatrix Schwehm (1999); Die Glücklichen, zu einem Hörspiel von Sabine Küchler für den SWR (1999). Musikalische Leitung/Arrangements Rio Reiser, der Kampf ums Paradies für die bremer shakespeare company (2001) |
Reinhard Hubert Geboren an einem dunklen Novembernachmittag in Bochum. Siebzehn Jahre später Schauspieler in einer Schultheatergruppe. Wenige Monate später Techniker.
In den 80ern Teil des 'Theatersyndikat Pavians Paten', Bassist der Combo 'The Fishbüro', Unternehmer in Sachen High End High Fidelity, Mitarbeiter im 'Theater Kohlenpott' mit Thomczyk und Naujoks. Ende dieser Dekade und Anfang der 90er Lichtschmied beim Westfälischen Landestheater Castrop Rauxel und anschließend bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Seit 95 freiberuflich tätig, neben Flöz beständig für Daniel Goldin, Rodolpho Leoni und das Folkwang Tanzstudio unter Henrietta Horn. Diverse Erfahrungen im Bereich Musikvideo (Kamera: Leif Karpe) und der Verarztung von Großveranstaltungen.) |
Sadanam Krishnadasan
Sadanam Krishnadasan studierte Kathakali an der Gandhi Seva Sadanam Schule in Kerala. Seit 1994 arbeitet er als professioneller Kathakali Tänzer in Kerala. |
Renate Heitmann Studium der Kulturwissenschaften und Anglistik/Amerikanistik (M.A.) in Bremen.Während eines USA Aufenthaltes arbeitete sie als Produktionsassistentin für die San Francisco Mime Troupe und organisierte die Auftritte der Gruppe in Deutschland Ende der achtziger Jahre. Seit 1991 ist sie bei der bremer shakespeare company, zunächst als Regieassistentin, seit 1994 ist sie Mitglied der Theaterleitung. Neben der generellen Betriebsorganisation übernimmt sie die Konzeption und Durchführung von regionalen und internationalen Kooperationen und Koproduktionen, Veranstaltungsreihen und Festivals. Ein gemeinsames Projekt mit dem englischen Regisseur und Filmemacher Peter Greenaway, das die chemischen Elemente zur Grundlage hatte, regte Renate Heitmann zu dem Theater-Circus-Experiment "Quantenschaum" an. Der Circus ist die konsequente Weiterentwicklung eines gemeinsamen Vortrags- und Performanceprojektes mit Wissenschaftlern und Künstlern, das die company gemeinsam mit der Uni und weiteren Bremer Kultureinrichtungen im Frühjahr 2005 durchführte. |
Julia & Ele Absolventinnen der Staatlichen Schule für Artistik Berlin, 2005Außergewöhnlich sind die eindrucksvollen Bilder, die die Zwillinge Julia & Ele am Trapez entstehen lassen. Spritzig und spielerisch wechseln sich synchrone Elemente mit temporeichen Voltigen ab. Die verblüffende Gleichheit und reibungslose Zusammenarbeit haben Seltenheitswert und machen das Zusehen zu einem einzigartigen Erlebnis. |
Martin Kratzsch geboren 1960 in Bremen, erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht im Alter von 13 Jahren bei Endre Homoki in Bremen. Von 1980 an studierte er an der Musikhochschule in Bremen bei Endre Homoki und Herbert Carstens und legte 1985 seine Reifeprüfung ab. Anschließend setzte er seine Ausbildung bei Romeo Tudorache in Köln und an der Accademia Musicale Pescarese in Pescara/Italien fort. Meisterkurse führten ihn zu international renommierten Klarinettisten wie Alfred Prinz/Wien und Karl Leister/Berlin.Seine klassische Ausbildung und Neigung zur Kammermusik, sein Interesse an Neuer Musik, Improvisation, Klezmer und pädagogischer Arbeit führten ihn zu den unterschiedlichsten Aktivitäten: Als Gründungsmitglied des Bremer Klarinettenquartetts konzertierte er erfolgreich im In -und Ausland. Es folgten zahlreiche Produktionen für Radio Bremen sowie 1996 die CD Fourtissimo. 1993 gründete er zusammen mit 5 anderen Musikern die Klezmergruppe Klezgoyim. Seither produzierte Klezgoyim 5 CDs mit traditioneller Klezmer Musik und eigenen Kompositionen und trat in Konzerten, auf Festen und internationalen Festivals auf. |
Peter Lüchinger Ausbildung an der Schauspiel-Akademie Zürich. Erstes Engagement am Schauspielhaus Zürich. Von 1983-88 Staatstheater Kassel, danach freiberuflich in Berlin. Seit 1989 im Ensemble der bremer shakespeare company.
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Franziska Mencz Franziska Mencz wurde 1973 geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Schauspielausbildung in der Spielstatt Ulm. Erstes Engagement am Tiroler Landestheater Innsbruck. Dort spielte sie u.a. die Marie in WAS IHR WOLLT und in Brechts DREIGROSCHENOPER die Polly.Zuletzt spielte sie das Gretchen im URFAUST von Goethe und Irina in Tschechows DREI SCHWESTERN am Deutschen Theater Göttingen. Bei der bremer shakespeare company war sie von 2002 bis 2005 als Hermia, Hippolyta und Kuschinsky in EIN SOMMERNACHTSTRAUM zu sehen. Außerdem erarbeitete sie an der bsc ihren Soloabend WILDSCHWEINSAISON (Premiere nach einer Erzählung von Terezia Mora.) |
Jana Mishenina ist in Moskau geboren und aufgewachsen, wo sie auch ihre Ausbildung als klassische Geigerin absolviert hat. Seit Ihrer Auswanderung nach Deutschland spielte sie in verschiedenen renommierten Kammer-und Sinfonieorchestern wie z.B. Concerto Grosso Frankfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, oder in der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz.Daneben begann Sie sich für verschiedene Formen der populären Musik zu interessieren und arbeitete in der Folge mit Künstlern wie Giora Feidmann, Eros Ramazotti oder der Band "Ace of Base". Sie wurde Mitglied der Gruppe "Die Extravaganten", mit der sie während zweier Jahre den legendären Kabarettisten Robert Kreis auf Tourneen durch ganz Deutschland begleitete. Auf ihre Initiative ging aus dieser Formation das Streichquartett "Die Konzertanten" hervor, welches mehrere Jahre lang in Deutschland tourte, wiederholt auf der MS Deutschland für die Unterhaltung mitverantwortlich war und durch Auftritte etwa in Frank Elstners TV-Show "Menschen der Woche" oder mit der Opern- und Musicalsängerin Deborah Sasson auf sich aufmerksam machte. Jana Mishenina war regelmäßig in der Schlagersendung "Ein Platz an der Sonne" zu sehen. Sie fühlt sich in nahezu jeder Art von populärer Musik zu Hause, sei es Klezmer, Swing, Musette, Tango, oder italienische Folklore. Ihre jüngste Gründung auf diesem Gebiet ist das Trio "Ladies in Red", welches in allen diesen Stilbereichen arbeitet. Ihren persönlichen Ausdruck hat Jana Mishenina aber in ihrer Stimme und der Folklore Russlands und in der Zigeunermusik gefunden (beides natürlich auch auf der Violine). Sie tritt in Begleitung ihrer Gitarre als Solistin auf, sowie mit einer Reihe von gleichgesinnten Künstlern wie etwa dem Akkordeonisten Jakob Neubauer (aus der Band von Georgette Dee). Das von ihr gegründete Trio "Sonze" ist in Hamburg am "Festival der Kulturen Europas" und am "Festival slawischer Musik" aufgetreten. Zur Zeit konzentriert sie sich auf eine interkulturelle Gruppe, welche sie mit dem georgischen Pianisten und Komponisten David Malazonia aufbaut: "Jana Mishenina & The United Color Ensemble". Dieses Projekt debütierte mit grossem Erfolg in der "Hamburger Fabrik" und hat seither an mehreren Festivals teilgenommen. |
Heike Neugebauer geboren in Leipzig. Kostümassistentin an den Städtischen Theatern Leipzig. 1980-85 Studium an der Hochschule für bildende Künste, Dresden, Fachrichtung Bühnen- und Kostümbild, 1985-90 Engagement an den Bühnen der Stadt Magdeburg »Maxim Gorki«, 1988 Teilnahme an der X. Kunstausstellung der DDR in Dresden.Einzelpreis im Hans-Otto-Wettbewerb des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR für die Gesamtausstattung der Inszenierung von Heiner Müllers DER AUFTRAG. Ab Spielzeit 1990/91 Chefbühnenbildnerin an den Magdeburger Kammerspielen. Seit Herbst 1991 festes Engagement bei der bremer shakespeare company. |
Stefan Sing 2002 einjährige Intensivtanzausbildung bei Spring-Time (Moabit) durch die Lehrer Ian Douglas und Mark Headley, ab 2002 regelmäßige Auftritte im Chamäleon-Varieté Berlin, GOP-Varieté Bad Oeynhausen, Mitbegründer der "Jonglier-Katakomben" Berlin.Ab September 2002 Lehrtätigkeit an der Artistikschule "DIE ETAGE" in Berlin im Fach Jonglage. Im Herbst 2003 Gründung des Duos "stefan&phillip" mit Phillip Meyhoefer, seit 2004 unzählige Auftritte mit dem Duo "stefan&phillip" im In- und Ausland, Gastdozent an der Brüsseler Artistenschule "ESAC", Mitbegründer der Artistik-Compagnie "CELLAR&SKY". Stefan Sing ist einer der führenden Vertreter der zeitgenössischen Jonglage. Er verzaubert das Publikum mit seinen flüssigen, weichen Bewegungen. Akkurate kreative Jongliertechnik trifft organischen Tanz. |
Gilles Welinski geboren 1964 in Le Raincy/Frankreich. Gilles Welinski studierte Sport mit dem Schwerpunkt Tanz in Paris und war bereits während des Studiums als Tänzer/Choreograf im Kollektiv Fattoumi/Lamoureux tätig. Nach Engagements in Paris und Brüssel kam er nach Wuppertal wo er in den Produktionen „Orpheus und Eurydice“ und „Le Sacre du Printemps“ von Pina Bausch mitwirkte. Von dort führte sein Weg über Münster 1994 nach Bremen, wo er im Ensemble des Bremer Tanztheaters unter der Leitung von Susanne Linke (bis 2000) und Urs Dietrich (bis 2007) engagiert war. Seit 1998 zeigt er eigene Soloprogramme und Choreografien, im Rahmen des Bremer Tanzfestivals TANZ Bremen zeigt er 2008 sein Soloprogramm „An einen Freund“. |